Alles begann 1866. John Boultbee Brooks zog nach Birmingham und gründete ein Unternehmen für Lederwaren. Die Firma J.B. Brooks & Co. lief so vor sich hin, ohne wirklich bemerkenswerte Fortschritte zu machen, und hatte zunächst überhaupt nichts mit Fahrrädern zu tun – bis 1878, als eine kleine Tragödie den entscheidenden Wandel in der Sichtweise auslöste.
Brooks war die ganze Zeit über zu Pferd zur Arbeit gependelt, doch eines Morgens musste er leider feststellen, dass sein treues Pferd im Stall gestorben war. Also lieh er sich das Fahrrad eines Freundes und machte sich auf den Weg in die Stadt Birmingham. Da Luftreifen noch nicht erfunden waren und der Sattel dieses geliehenen Rades aus massivem Holz geschnitzt war, überrascht es kaum, dass Brooks' erste Fahrten mit dem Fahrrad äußerst unangenehm waren. So sehr sogar, dass ihn dies dazu inspirierte, etwas Besseres zu schaffen. Kurz darauf entstand der erste Brooks Ledersattel für Fahrräder.