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Seit 1866
Seit 1866
Alles begann 1866. John Boultbee Brooks zog nach Birmingham und gründete ein Unternehmen für Lederwaren. Die Firma J.B. Brooks & Co. lief so vor sich hin, ohne wirklich bemerkenswerte Fortschritte zu machen, und hatte zunächst überhaupt nichts mit Fahrrädern zu tun – bis 1878, als eine kleine Tragödie den entscheidenden Wandel in der Sichtweise auslöste.
Brooks war die ganze Zeit über zu Pferd zur Arbeit gependelt, doch eines Morgens musste er leider feststellen, dass sein treues Pferd im Stall gestorben war. Also lieh er sich das Fahrrad eines Freundes und machte sich auf den Weg in die Stadt Birmingham. Da Luftreifen noch nicht erfunden waren und der Sattel dieses geliehenen Rades aus massivem Holz geschnitzt war, überrascht es kaum, dass Brooks' erste Fahrten mit dem Fahrrad äußerst unangenehm waren. So sehr sogar, dass ihn dies dazu inspirierte, etwas Besseres zu schaffen. Kurz darauf entstand der erste Brooks Ledersattel für Fahrräder.
Der B17-Sattel, gedacht für Tourenfahrer:innen und Trekking-Radler:innen, ist seit über einem Jahrhundert unser meistverkauftes Modell. Erstmals in den 1890er-Jahren eingeführt, hat der B17 sich praktisch unverändert gehalten und sich fest als das am längsten produzierte Fahrradprodukt der Welt etabliert.
On the Rivet
Es sollte nicht vergessen werden, dass Brooks bereits in den frühesten Tagen des
professionellen Radsports ein dauerhafter Favorit unter
den schnellsten Rennfahrer:innen der Welt war.
„On the rivet“ zu sein bedeutet, an die Grenzen der eigenen
Leistungsfähigkeit zu gehen und den Körper so stark wie möglich zu
fordern, um Schritt zu halten oder sich von Verfolgern abzusetzen.
Der Ausdruck „on the rivet“ hat sich im Sprachgebrauch gehalten,
lange nachdem die von Hand genietete Metallniete selbst aus dem
Radsport verschwunden ist.
Außergewöhnlich originelles Fahrradgepäck gehört seit den 1880er-Jahren fest zu den Brooks-Katalogen. Die frühesten Produktreihen umfassten zahlreiche Satteltaschen, Lenkertaschen und Gepäckträger, Kamerataschen, Radtaschen (Panniers) und Reisetaschen. 1909 meldete J.B. Brooks sogar ein Patent für eine Golftasche an, die am Lenker und an der Vordergabel befestigt werden konnte.
Die innovativsten Designs stammen aus dem Jahr 1910, als J.B. Brooks und sein Sohn Wilfred Mason zwei Patente für Verbesserungen an Fahrradtaschen und Umhängetaschen anmeldeten, die eine gleichmäßigere Lastverteilung und größere Stabilität während der Fahrt gewährleisteten.
Der bedeutendste Wandel: die Einführung des Cambium. Eine Sattelserie, die den Namen Brooks trägt, jedoch nicht wie ihre Vorgänger aus dem letzten Jahrhundert aus Leder gefertigt ist. Auf ihre eigene, kleine Art etwas durchaus Revolutionäres. Seit der Einführung 2013 wurde die Familie um Griffe und Lenkerband erweitert, doch es ist der Sattel, der die Reihe wirklich definiert.
Essenz
Es ist der Schmutz unter unseren Fingernägeln, der unser Können beweist.
Es ist unser Glaube an eine kleine Zahl konkreter Prinzipien, der uns leitet.
Ein Brooks Sattel, wie jedes unserer Produkte, muss mehr sein als bloß erfinderisch wirken.
Er muss den Geist des Erfindungsreichtums vollständig verkörpern.
Sättel, die wir seit dem 19. Jahrhundert herstellen, werden heute genauso gefertigt wie vor hundert Jahren.
Man könnte einen solchen Sattel zerlegen, die Einzelteile aufreihen und eine Teileliste notieren, die nicht mehr als drei Zeilen füllen würde.
Soweit möglich, haben wir stets hochwertige Materialien verwendet, die die Langlebigkeit unserer Produkte garantieren.
Pflanzlich gegerbtes Leder, Naturkautschuk, Bio-Baumwolle, Stahl, Aluminium und natürlich Kupfer. Bei der Kombination dieser Elemente sind wir stets bestrebt, den elegantesten und zugleich wirkungsvollsten Weg zu finden.
„Nicht der Name BROOKS macht den Sattel gut, sondern der Sattel und seine Exzellenz machen den Namen groß.“