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FAQ – Sättel
Unsere Ledersättel gibt es in verschiedenen Formen und Ausführungen, je nachdem, welches Fahrrad oder welche Sitzposition Sie bevorzugen. Ein breiterer Sattel mit Federn eignet sich beispielsweise ideal für eine aufrechte Sitzposition mit einem Rückenwinkel von 90 Grad. Die Federn sorgen für eine angenehm komfortable Fahrt, dämpfen die Vibrationen am Sattel und lassen Unebenheiten der Straße kaum spürbar werden, da sie die Stöße abfangen – andernfalls würden diese direkt bis in die Wirbelsäule übertragen. Sättel in dieser Breite sind zum Beispiel der B67, B66, B33 und andere.
Mittlere Sattelbreiten werden häufig für Touren oder den täglichen Weg zur Arbeit verwendet, wenn der Rückenwinkel des Fahrers oder der Fahrerin bei 45 bis 60 Grad liegt. Eine mittlere Breite funktioniert gut, wenn Sie schnell und tief fahren möchten, aber auch für eine entspannte Fahrt ist genügend Raum vorhanden. Ein typischer Sattel in diesem Bereich ist unser klassischer Bestseller B17 oder sein Pendant aus Kautschuk, der Cambium C17.
Als Faustregel gilt: Je sportlicher die Sitzposition, desto schmaler der Sattel. Die schmalsten Sättel eignen sich für Fahrer:innen, die sich weit nach vorn beugen, um den Windwiderstand zu verringern, während sie weiter vorn auf dem Sattel sitzen, um die Kraftübertragung auf die Pedale zu maximieren. Bei besonders intensiven Antritten sitzt man sogar direkt auf der Sattelspitze! Genau daher stammt übrigens der Ausdruck „on the rivet“.
Einige unserer breiteren Sättel mit Federn verfügen über eine zusätzliche Klemme und sind nicht mit modernen Sattelstützen mit Mikroverstellung kompatibel, sondern mit einer Sattelstütze im alten Stil. Diese Sättel besitzen ein Doppel- oder Dreifach-Gestellsystem. Bei solchen Sätteln wird die Klemme zunächst am Sattelgestell befestigt und anschließend an der Sattelstütze angebracht. Diese Ausführung findet man häufiger bei älteren, klassischen Fahrrädern.
Die meisten modernen Fahrräder verfügen jedoch über eine Sattelstütze mit einer mikroverstellbaren Klemme. Für diesen Sattelstützentyp gibt es zahlreiche Brooks-Modelle mit Einfachgestell. Brooks-Sättel mit dieser Art von Unterbau sind der B17, B67 und Flyer sowie alle sportlicheren Rennmodelle wie der Swift und der Swallow. Zudem besitzen alle Cambium-Modelle ein Einfachgestell und sollten daher nur mit einer Sattelstütze mit Mikroverstellung verwendet werden.
Wenn Sie einen Sattel mit Doppel- oder Dreifachgestell, aber keine Klemme besitzen, können Sie die passenden Klemmen über unsere Website erwerben.
Besonderer Hinweis: Die Modelle B67 und B66 sind identisch, allerdings besitzt der B67 ein Einfachgestell für eine Sattelstütze mit Mikroverstellung, während der B66 ein Doppelgestell für die Verwendung mit der Klemme hat. Je nachdem, welche Sattelstütze Ihr Fahrrad hat, wählen Sie entsprechend aus.
Wir bieten bei einigen Standardsätteln eine ‚S‘-Version an, wobei ‚S‘ für „short“ (kurz) steht, da diese Sättel an der Spitze etwa 2,5 cm kürzer sind. Dies ist eine traditionelle Lösung für Fahrerinnen, auch wenn viele Frauen ein Standardmodell von Brooks bevorzugen.
Dies wird als Carved-Version bezeichnet und ermöglicht eine flexiblere Konstruktion, die den von manchen Radfahrer:innen empfundenen Druck im Dammbereich lindert. Dieser Ausschnitt trägt außerdem dazu bei, dass sich der Sattel schneller einfährt. An den Seiten befinden sich Schnürungen, um die Struktur in Form zu halten und die Spannung des Sattels einzustellen; ohne diese würden sich die Lederlappen ausdehnen und ihre Form verlieren. Für Männer (breiter) und Frauen (schmaler) gibt es unterschiedlich breite Ausschnitte.
Neues Leder ist durch die zahlreichen Behandlungen im Gerbprozess sowie den Formprozess in unserer Fabrik zunächst fest. Dadurch sind die Fasern sehr stabil, aber auch recht starr. Das „Einfahren“ ist der Prozess, bei dem das Sattelleder geschmeidig und flexibler wird. Zeit, Aufwand und Pflege sind der Schlüssel, um Ihren Ledersattel in seinen besten Zustand zu bringen.
In erster Linie durch das Fahren formt sich das Leder an Ihre Anatomie an und wird flexibler. Mit der Zeit wirkt die natürliche Bewegung des Leders beim Fahren wie eine Hängematte. Achten Sie jedoch darauf, dass das Leder nicht zu tief durchhängt, da es sonst mit der Metallstruktur in Kontakt kommt, was zu einem Sattelschaden führen kann – ganz abgesehen davon, dass es unangenehm ist, da Sie bei manchen Modellen möglicherweise auf den oberen Gestellschienen oder sogar auf der Sattelstütze selbst sitzen.
Das lässt sich immer schwer beantworten, da jede Person eine andere Form und Größe hat und es auch davon abhängt, wie weit, wie oft und wie lange Sie auf dem Sattel sitzen. Auch das Wetter kann dabei eine große Rolle spielen. Die Antwort ist nie dieselbe. Grundsätzlich gilt jedoch: Je mehr Sie fahren, desto schneller fährt sich der Sattel ein.
Es gibt keinen exakten Moment dafür, da Leder ein lebendiges Material ist, das sich durch den Gebrauch stetig weiter verändert und entwickelt. Als Faustregel gilt jedoch: Wenn das Leder flexibel ist und zwei Vertiefungen von Ihren Sitzknochen aufweist, kann man mit Sicherheit sagen, dass der Sattel „eingefahren“ ist.
Die meisten unserer Sättel haben kein maximales Gewichtslimit, da jede Person einen anderen Fahrstil hat und auch die Umgebungsbedingungen eine Rolle spielen. Wenn Sie jedoch über 127 kg (280 Pfund) wiegen, bieten wir zwei besonders robuste Ledersättel an, den B33 und den B135, sowie im Cambium-Sortiment den C67, der bis 120 kg (264 Pfund) geeignet ist.
Manche Sättel, wie der Swallow, bieten aufgrund ihrer Konstruktion weniger Halt durch die Lederlappen bzw. „Flügel“ als unsere anderen Modelle. Der Swallow fährt sich dadurch deutlich schneller ein, ist jedoch für schwerere Fahrer:innen keine gute Wahl. Dieser Sattel wird nur für den Renneinsatz und für Fahrer:innen empfohlen, die nicht besonders häufig fahren.
Kupfer ist ein weiches Metall, das einen größeren Nietkopf ermöglicht, der mit der Zeit verhindert, dass sich das Leder über die Niete zieht, und so die Haltbarkeit des Sattels erhöht. Jede breitköpfige Niete liegt bündig auf der Lederoberfläche auf und muss daher während der Fertigung präzise von Hand eingeschlagen werden, um Schäden an der Lederoberseite zu vermeiden. Diese Nieten können im Laufe der Zeit auch nachgeschlagen werden, um bündig mit der Sattelfläche zu bleiben. Nickel-Stahlnieten werden bei unseren preiswerteren Modellen verwendet und in der Fabrik maschinell gepresst. Sie haben den Vorteil geringerer Kosten und eignen sich hervorragend für viele Einsatzzwecke.
Brooks-Sättel sind so konzipiert, dass sie wunderschön altern und viele Jahre zuverlässig genutzt werden können. Wie jedes Naturlederprodukt benötigen sie gelegentliche Pflege, um dauerhaft ihre beste Leistung zu erbringen. Deshalb bieten wir eine Reihe von Pflegeprodukten an, die speziell für Brooks-Sättel entwickelt wurden.
Da jedes Stück Leder einzigartig ist, können wir keine exakten Pflegeintervalle empfehlen. Wir empfehlen jedoch, Ihren Sattel etwa alle 6 Monate zu überprüfen (oder häufiger, wenn Sie oft fahren). Achten Sie darauf, Ihren Sattel nicht zu übermäßig zu behandeln, da dies Schäden verursachen kann.
Es gibt zwei zentrale Pflegebereiche: Sattelspannung und Lederpflege.
1. Sattelspannung
Mit der Zeit dehnt sich das Leder auf natürliche Weise, was den Komfort verringern und die Metallteile belasten kann. Regelmäßige Spannungskontrollen sind daher unerlässlich.
Anzeichen für eine Dehnung:
- Sichtbares Durchhängen bei seitlicher Betrachtung
- Übermäßiges Nachgeben (mehr als 5–6 mm), wenn Sie mit der Handfläche auf das hintere Sattelende drücken
So passen Sie die Spannung an:
- Arbeiten Sie von der Sattelspitze aus
- Verwenden Sie den Brooks Spannschlüssel
- Drehen Sie die Spannmutter um ¼ bis ½ Umdrehung (90°–180°) im Uhrzeigersinn
- Achten Sie darauf, dass sich nur die Mutter dreht – dreht sich der Stift mit, halten Sie ihn mit einer Zange fest
- Spannen Sie niemals einen nassen Sattel
Da sich Leder von Stück zu Stück unterschiedlich verhält, vermeiden Sie ein zu starkes Anziehen. Bitte beachten Sie: Wird die Sattelspannung nicht ordnungsgemäß gewartet, kann dies zum Erlöschen von Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen führen.
2. Lederpflege
Leder kann mit der Zeit austrocknen und seine Geschmeidigkeit verlieren. Um dies zu verhindern, tragen Sie alle 6 Monate Brooks Proofide auf. Verwenden Sie keine anderen Lederpflegeprodukte.
So tragen Sie Proofide auf:
- Verteilen Sie mit einem weichen Tuch eine dünne, gleichmäßige Schicht auf der Lederoberseite
- Lassen Sie es mindestens eine Stunde einziehen
- Polieren Sie kräftig mit einem sauberen, trockenen Tuch, bis der Sattel einen gesunden Glanz zeigt
Proofide nährt und geschmeidigt das Leder. Eine übermäßige Anwendung kann den Sattel jedoch zu weich machen und seinen Halt verringern.
Weitere Pflegetipps
- Vermeiden Sie lange Fahrten bei starkem Regen und lagern Sie Ihren Sattel nicht in direktem Sonnenlicht oder großer Hitze
- Fahren Sie niemals mit einem durchnässten Sattel; lassen Sie ihn nach Nässe auf natürliche Weise an der Luft trocknen
- Halten Sie Metallteile trocken, um Rost zu vermeiden; wischen Sie sie nach Regen ab
- Kupfernieten können mit der Zeit dunkler werden – bei Bedarf vorsichtig polieren, dabei die Lederoberfläche aussparen
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unseren Video-Tutorials hier.
Manche Reparaturen lassen sich leicht selbst durchführen, wenn Sie das passende Werkzeug haben, doch meistens verfügt unser professionelles Team über das richtige Werkzeug, die Fähigkeiten und die Erfahrung, um dies für Sie zu erledigen.
Alle für DIY-Reparaturen verfügbaren Ersatzteile finden Sie hier.
Ledersättel unterliegen der standardmäßigen 2-Jahres-Garantie.
Wenn Sie Ihren Sattel zudem direkt nach dem Kauf registrieren, profitieren Sie von 8 zusätzlichen Jahren zur Standardgarantie. Erfahren Sie hier mehr darüber.
B17
Dies ist unser beliebtester und klassischer Sattel, bekannt als guter Allrounder, ideal für Langstreckenfahrten und den täglichen Weg zur Arbeit. Die Breite beträgt 175 mm, geeignet für eine Sitzposition mit einem Rückenwinkel von 45 bis 60 Grad. Wenn Sie also einen Sattel für den täglichen Gebrauch und lange Stadtfahrten suchen, ist dies genau das Richtige für Sie. Erhältlich mit Stahlnieten und schwarzer Einfachschiene. Verfügbar in mehreren Varianten, darunter Special (mit von Hand eingeschlagenen Nieten und schönen abgeschrägten Kanten), Carved (mit einer Öffnung zur Entlastung des Dammbereichs), Titanium (mit Titanschienen), Softened (mit vorbehandeltem Leder für „Comfort from Day One“) sowie die „S“-Version, ein kürzeres Modell, das von manchen Fahrerinnen bevorzugt wird.
Flyer
Wenn Sie die Form des B17 lieben, aber zusätzliche Federn zur Dämpfung von Stößen wünschen, ist dies der richtige Sattel für Sie. Die Breite beträgt 175 mm, geeignet für eine Sitzposition mit einem Rückenwinkel von 45 bis 60 Grad. Ein Sattel für den täglichen Gebrauch, sei es für Langstreckenfahrten oder den Weg zur Arbeit in der Stadt. Verfügbar in mehreren Varianten, darunter Special (mit von Hand eingeschlagenen Nieten), Carved (mit einer Öffnung zur Entlastung des Dammbereichs), Softened (mit vorbehandeltem Leder „Comfort from Day One“) sowie die „S“-Version, ein kürzeres Modell, das von manchen Fahrerinnen bevorzugt wird.
Diese beliebten gefederten Sättel eignen sich seit ihrer Einführung perfekt für Stadtfahrten und Touren in einer aufrechteren Sitzposition von 45 bis 60 Grad. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im Gestell: Der B66 ist für die ältere Sattelstütze mit Klemme gedacht, der B67 für moderne Sattelstützen mit Mikroverstellung. Beide Sättel verfügen über Spiralfedern zur Dämpfung der Stöße von der Straße. Mit schwarzen Schienen, verchromten Federn und Stahlnieten sowie Ösen zur Befestigung einer Satteltasche, erhältlich in 3 Standardfarben: Schwarz, Honig und Braun. Ebenfalls erhältlich in einer ‚S‘-Version, die von manchen Fahrerinnen bevorzugt wird. Auch erhältlich in einer Softened-Version mit vorbehandeltem Leder für „Comfort from Day One“.
B17 Narrow
Ähnlich wie der B17, jedoch schmaler für eine sportlichere Sitzposition. Dies ist der schmalste Sattel, den wir herstellen, geeignet für eine überwiegend im Unterlenker gefahrene Position mit einem Rückenwinkel von 30 bis 40 Grad. Er eignet sich auch für den täglichen Weg zur Arbeit oder Alltagsfahrten für Fahrer:innen, die einen sehr schmalen Sattel bevorzugen.
Team Pro
Der Team Pro Sattel ist schmaler als der B17 und mit einer Breite von 160 mm geeignet für Rennen, Touren und MTB-Einsatz bei einem Rückenwinkel von 30 bis 45 Grad. Der Team Pro wird zudem aus dem dicksten Teil der Häute geschnitten und ist daher unser robustestes und langlebigstes Modell. Anders als die anderen Modelle verfügt der Team Pro nicht über Ösen für eine Satteltasche. Erhältlich in der Special-Version (mit verchromten Schienen, von Hand eingeschlagenen Kupfernieten und abgeschrägten Kanten) sowie in der „S“-Version, einem kürzeren Modell, das von manchen Fahrerinnen bevorzugt wird.
Swift
Ein schmalerer, 150 mm breiter Sattel für Rennen oder tägliche Fahrten über kurze bis mittlere Distanzen bei einem Rückenwinkel von 30 bis 45 Grad. Mit einer kronenartigen Form in der Mitte braucht es etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen, doch das Einfahren des Leders sorgt für ein besseres Fahrgefühl. Mit Ösen für eine Satteltasche, von Hand eingeschlagenen Kupfernieten, einer einzelnen verchromten Schiene und abgeschrägten Kanten. Nur in unseren drei Standard-Lederfarben erhältlich: Honig, Schwarz und Braun.
Swallow
Der futuristisch anmutende Swallow ist ein Design aus den 1930er-Jahren, das noch heute im Einsatz ist. Da ihm die stützenden Lederlappen bzw. „Flügel“ fehlen, ist dieser Sattel für den Renneinsatz konzipiert, nicht für den Alltag, und fährt sich schneller ein sowie muss häufiger gespannt werden als unsere anderen Ledersättel. Dieser Sattel eignet sich für Rennen oder tägliche Fahrten in einer Sitzposition von 30 bis 45 Grad.
Die Standardversion verfügt über verchromte Schienen und maschinell gefertigte Stahlnieten und ist in drei Standardfarben erhältlich: Schwarz, Honig und Braun.
Cambium-Sättel bestehen aus vulkanisiertem Naturkautschuk für ein flexibles Fahrverhalten, das Stöße und Vibrationen reduziert und im Vergleich zu herkömmlichen Schaumstoff- oder Gelsätteln ein verbessertes Straßengefühl bietet. Diese Konstruktion des Cambium ahmt die Konstruktion eines Ledersattels nach und bietet daher einen ähnlichen „Hängematten“-Komfort.
Der Cambium ist zudem wartungsfrei, das heißt, Sie müssen die Sattelspannung nicht anpassen. Ebenso wird das von uns verwendete Material nicht durch Regen beeinträchtigt. Cambium-Sättel sind auch in einer Carved-Version erhältlich für Fahrer:innen, die den Druck im Dammbereich reduzieren oder einen flexibleren Sattel wünschen. Der Cambium ist ebenfalls in der Carved-Version erhältlich.
Bei der Cambium-Reihe empfehlen wir, die Nieten regelmäßig auf festen Sitz zu prüfen. Mit der Zeit können sich die Nieten durch die Vibrationen der Straße lockern, wobei dies nur selten vorkommt. Denken Sie daran, dass diese Sättel in der Fabrik von Hand montiert werden, sodass sämtliche Wartung auch von Hand durchgeführt werden kann.
Ein Knarzgeräusch bei Ihrem Cambium-Sattel deutet meist darauf hin, dass die Nasenschienen irgendwo an der Kautschukoberseite reiben. Dies lässt sich mit einem kleinen Klecks Fett beheben. Zusätzlich kann an der Stelle, an der die Schienen auf die Rückplatte treffen, durch den kleinen schwarzen Gummistopfen ein Geräusch entstehen. In diesem Fall kann der Sattel neu zusammengesetzt und an den Kontaktstellen etwas Fett aufgetragen werden.
Erfahren Sie in unseren Video-Tutorials hier, wie Sie Ihren Cambium-Sattel richtig reparieren.
Cambium-Sättel sind so gefertigt, dass sie wechselndem Terrain und schlechtem Wetter über Jahre intensiver Nutzung standhalten. Doch Abenteuer sind unvorhersehbar, und manchmal passieren Unfälle. Einfache Reparaturen zu Hause können helfen, einen beschädigten Cambium wieder fit für Straße und Trail zu machen.
Die Bauteile des Cambium-Sattels, die mit dem richtigen Werkzeug ausgetauscht werden können, sind: Nieten, Schienen, Nasenstück und Rückplatte. Diese Ersatzteile sind in unserem Onlineshop erhältlich: https://www.brooksengland.com/take-care-products/repair-products.html
Erfahren Sie in unseren Video-Tutorials hier, wie Sie Ihren Cambium-Sattel reparieren.
FAQ – Taschen & Rucksäcke
Brooks Canvas-Taschen und -Rucksäcke aus Baumwolle gibt es in verschiedenen Farben und Designs, doch glücklicherweise ist die Pflege bei allen ganz einfach. Kaufen Sie einfach unser Bag Care Kit und folgen Sie ein paar einfachen Schritten, um Ihre Lieblingstasche sorgfältig zu pflegen.
Erfahren Sie in unserem Video-Tutorial hier, wie Sie Ihre Canvas-Tasche pflegen.
Es ist ganz normal, dass Canvas-Stoff bei täglichem Gebrauch Gebrauchsspuren und verblassende Farben zeigt: Genau das macht jeden Rucksack einzigartig.
Auch wenn es nicht möglich ist, die Farbe vollständig wiederherzustellen, können Sie ein schnelles Verblassen verhindern. Sie können dafür jedes beliebige Stoffwachs verwenden, solange es sich um ein Aufreibwachs handelt.
Erfahren Sie in unseren Video-Tutorials hier, wie Sie Ihre Baumwoll-Canvas-Tasche richtig pflegen.
Wie auch bei Sätteln sollte das Leder von Taschen und Rucksäcken geschmeidig gehalten werden.
Am besten verwenden Sie Produkte, die speziell für die Reinigung von Ledertaschen entwickelt wurden. Proofide zur Reinigung Ihrer Tasche zu verwenden, kann funktionieren, führt jedoch zu einer deutlich sichtbaren Nachdunklung des Leders.
Falls Sie Probleme mit einem losen Verschluss haben, tragen Sie Loctite-Kleber in mittlerer Stärke auf, falls Sie ihn später wieder öffnen möchten.
FAQ – Zubehör
Das Leder der Griffe kann mit der Zeit dunkler werden, und nicht alle Lederfarben passen aus verschiedenen Gründen exakt zur Sattelfarbe. Die Öle Ihrer Hände sollten die Griffe in gutem Zustand halten, doch sollten Sie den Eindruck haben, dass das Leder Ihrer Griffe austrocknet, können Sie Proofide auftragen – genau wie bei Ihrem Brooks Ledersattel.
Das Leder-Lenkerband hat eine selbstklebende Rückseite, die sich leicht am Lenker anbringen lässt. Achten Sie beim Wickeln darauf, das Leder nicht zu stark zu spannen, da es sonst reißen könnte. Durch Witterungseinflüsse kann sich das Lenkerband beim Fahren verdunkeln und das Leder austrocknen; in diesem Fall können Sie eine Brooks Proofide-Creme auftragen, um es zu nähren. Andernfalls könnte das Leder beim Austrocknen reißen. Falls die Gummi-Lenkerendkappen nicht passen, können Sie sie dünner zuschneiden, damit sie hineinpassen.
Schneiden Sie etwas Gummi ab. Die Lenkerendkappen können dünner zugeschnitten werden, damit sie in den Lenker passen.
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